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Auch in Würzburg soll gegen ACTA demonstriert werden

Auch Anonymous plakatiert gegen ACTA, hier ein Plakat an einer Bushaltestelle im Würzburger Stadtteil Zellerau.

Das Kürzel ACTA, kurz für Anti-Counterfeiting Trade Agreement, begegnet uns in den letzten Tagen immer häufiger und wenn am 11. Februar europaweit demonstriert wird, soll auch in Würzburg ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof bis zum Unteren Markt gehen.

Nicht wenige glauben hinter ACTA verberge sich etwas, was mit Internet zu tun hat. Das ist nicht grundsätzlich falsch, greift aber zu kurz. Bei ACTA handelt es sich um ein internationales Handelsabkommen rund um das Thema Urheberschutz – aber eben nicht nur was Musik oder Videos betrifft. Bekämpft soll damit auch die Produktpiraterie zum Beispiel bei Kleidung oder Medikamenten werden.

ACTA soll nicht nur das Urheberrecht im Internet schützen

Vorrangigstes Thema aber ist wohl doch das Internet, wo die Gegner Zensur und Willkür befürchten, tritt ACTA in Kraft. Internetprovider würden gezwungen werden, den Internetnetverkehr ihrer Kunden zu überwachen und eventuell bei Verletzungen des Urheberrechtes gar zu sperren – so die Kritiker von ACTA. Das Bundesjustizministerium, das das Abkommen befürwortet, hält dagegen, das es auch nach der Ratifizierung keine neue Gesetzeslage gegen würde und Netzsperren nicht geplant seien.

Zusätzlich bemängeln die Gegner, dass das Abkommen mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wurde. Die geplanten Demonstrationen will man daher umso mehr ins Licht der Öffentlichkeit bringen. In Nachbarländern wie Polen scheinen die Gegner schon erfolgreich gewesen zu sein, neben Tschechien und der Slowakei wurde die Ratifizierung des Abkommens dort erst einmal aufgeschoben.

Auch in Würzburg soll am Samstag gegen die Ratifizierung von ACTA in Deutschland demonstriert werden, bei Google Maps gibt es eine Übersicht über die europaweiten Proteste. Bei einem eingerichteten Facebook-Event für die Demonstration in Würzburg haben sich am Dienstag bereits rund 1.200 Teilnehmer angemeldet. Die bei dem Thema engagierte Piratenpartei Unterfranken rechnet mit über 500 Teilnehmern.

 

Weitere Informationen:




Würzburger Woche im Web (KW 05)

Die Würzburger Woche im Web

Und auch an diesem Freitag ist er wieder da, unser kleiner Rückblick auf die Geschehnisse im kleinen aber feinen Würzburger Teil des Internets.

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Blogger machen einen nicht unwesentlichen Teil davon aus. Und eigentlich kann man Blogger in zwei Kategorien einteilen. Ein kleiner Teil von ihnen ist extrovertiert und kann gar nicht laut genug unterwegs sein, der große Teil aber ist eher ein bisschen lichtscheu und drängt nicht so in die Öffentlichkeit. Mit seiner geplanten Fotoserie “Netzgesichter” möchte Flo, besser bekannt als Hazamel, das ein bisschen ändern und hofft mainfränkische Blogger für die Mitarbeit zu gewinnen und natürlich vor die Kamera zu bekommen: Würzburger Netzgesichter

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Was kommt in das Gebäude der ehemaligen HypoVereinsbank in der Würzburger Innenstadt? Geht es nach der Würzburger Facebook-Gemeinde, dann auf jeden Fall ein ZARA. Mit Wir wollen einen ZARA hat sich dort schon eine eigene Seite gegründet, die fleißig Fans sammelt. Dagegen scheinen die Fans von No more Copy & Paste Shops in Würzburg nur eine Minderheitenposition zu vertreten. (Genützt hat es übrigens nichts, ZARA kommt erst einmal nicht nach Würzburg.)

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Wer schon immer sein eigenes Radio aufmachen wollte, ohne dabei mit der GEMA in Konflikt zu geraten, ist beim Internetangebot von laut.fm genau richtig. Und auch aus der Region hat der ein oder andere dort seine eigene Radiostation im Internet kreiert. Zum Beispiel auch Jörg Meister, der 1. Vorsitzende der Würzburger Jazzinitiative mit seinem jazzmixx

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Diese Woche wurde bekannt, dass die Gründerfamilie von Bionade ihre Anteile komplett verkauft hat. Was auf der Facebook-Seite des Stramu die Frage aufbrachte, ob Bionade noch als Sponsor auftreten könne, weil man doch auf regional verankerte Unternehmen setze.




Blogs in Mainfranken von A bis Z

In Mainfranken wird fleißig gebloggt. Ob ganz privat, kulinarisch verliebt, über Bücher oder über Steine – scheinbar findet sich bei uns für so ziemlich jedes Thema auch ein passendes Blog. Wir haben einmal eine kleine Liste von A bis Z erstellt, wer so alles bloggend bei uns unterwegs ist. (Natürlich ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit.)




Würzburger Woche im Web (KW 04)

Die Würzburger Woche im Web

Das Internet ist so groß, das man schon Google sein muss, um zumindest den Hauch eines Überblicks zu haben. Nun das Würzburger Google sind wir jetzt zwar beileibe nicht, aber dennoch starten wir einen kleine Serie, in der wir zumindest einen kleinen Wochenrückblick auf das Würzburger Eckchen im WWW werfen.

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Da wäre zum Beispiel Regine Beyß, Volontärin bei den Kollegen von der Main Post, die in ihrem Blog schlachtreif aus ihrem Leben berichtet. Und das kann durchaus kompliziert werden, wenn man als Veganerin als einzige Medienvertreterin bei einem Pressetermin mit Weißwurtsfrühstück auftaucht: Auf einen Kaffee …

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Wir selber waren diese Woche auch nicht ganz untätig und haben bei Facebook eine weitere Seite ins Leben gerufen. Unser beliebtes Kochmagazin “Frankens Gute Köche” ist dort jetzt mit eigener Facebook-Seite vertreten. Dort stellen wir neben den Sendungen natürlich auch jede Menge Infos rund ums Kochen, um die fränkische Küche und noch einiges mehr online. Für Hobbyköche ein absolutes Muss: Frankens Gute Köche

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Nicht nur im Internet macht das Studentenwerk Würzburg Werbung für seinen neuen Webauftritt. Damit auch möglichst viele Studenten von der neuen Seite erfahren, tanzten die Gorillas in der Würzburger Stadtmensa:

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Unterdessen nimmt der geplante Umsonstladen in Würzburg immer konkretere Formen an. Die Macher hinter dem Konzept ließen online über den Namen abstimmen und herauskam “Luftschloß”: Umsonstladen Würzburg

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Und die App der Woche soll den geplagten Parkplatzsucher in Würzburg helfen. Die WVV veröffentlichte eine App, die einen Überblick über Standorte, Zufahrtsmöglichkeiten, Tarife und Öffnungszeiten der Parkplätze und Parkgaragen in der Stadt bietet. Besonders löblich, die App gibt es sowohl fürs iPhone als auch für Smartphones mit Android gratis: WVV Parken-App




FHWS-Studierende relaunchen Homepage des Studentenwerkes

Mehr Bilder, weniger Text, dezente Farbgliederung: So sieht die neue Homepage des Studentenwerkes aus. (Screenshot / Studentenwerk)

Nach 14 Jahren erstrahlt die Webseite des Studentenwerkes Würzburg jetzt komplett neu. Studenten der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt haben den Relaunch durchgeführt. Neben einer neuen Webseite wurde auch gleich Social Media, sprich Facebook in Angriff genommen.

48.000 Studierende, Schüler und Bedienstete an den Hochschulen in den Städten Aschaffenburg, Bamberg, Schweinfurt sowie Würzburg nutzen die vielfältigen Angebote der Studentenwerke vor Ort, sei es beispielsweise die Mensa, die Beratung oder die Wohnheime.

Am Anfang stand eine Befragung der potentiellen Nutzer der Webseite. Die angehenden Wirtschaftswissenschaftler haben unter der Leitung von Professor Dr. Thilo Büsching Studierende befragt nach ihren Gewohnheiten: Während 71 Prozent der Befragten die Homepage kannten, war der Auftritt des Studentenwerkes bei Facebook nur 8 Prozent geläufig. Gewünscht wurden u.a. eine farbliche Navigation, eine größere Einbindung von Fotos und Videos bei weniger textlastigen Seiten, das Angebot von Quicklinks, die Nutzung des QR-Codes sowie eine Mehrsprachigkeit der Informationen.

Mit Gesichtern und Gewinnspielen präsentiert sich die neue Facebook-seite des Studentenwerkes. (Screenshot / Studentenwerk)

Mit verschiedenen On- und Offline-Marketing-Maßnahmen wie z.B. Gewinnspiele über Social Media, Plakate, Tischaufsteller, Coffee-to-go-Becher und Aufkleber gelang es den studentischen Teams innerhalb weniger Wochen den Bekanntheitsgrad der Homepage des Studentenwerks um 50 Prozent zu steigern.

Erste Nutzerreaktionen zeigen, dass die neue Homepage mit ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche, den neuen Funktionen und dem Facelifting gut bei den Studierenden ankommt. Im Sommersemester 2012 sollen durch ein weiteres gemeinsames Projekt die Textinhalte überarbeitet, zusätzliche Funktionen – Veranstaltungskalender, Mehrsprachigkeit und mehr – bereitgestellt und die Bilderwelt ergänzt werden, um die Seiten noch attraktiver für die Studierenden zu gestalten.

 

Und bei den Marketingmaßnahmen ging es auch ganz handwerklich zur Sache.




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