
Günther Huth in der "Alten Mainmühle" - und vielleicht auch bald bei main:lese?
Erich Rottmann, der Hauptdarsteller aus den Schoppenfetzer-Krimis von Günther Huth, hat seinen Stammtisch im Maulaffenbäck. Nicht dorthin, sondern in die alte Mainmühle verschlug es am Donnerstag letzter Woche unseren Mitarbeiter Peter Kollmann-Jehle in eine ähnlich illustre Runde wie jene des Ex-Kommissars.
Der Schöpfer des Ensembles hatte zur Vorstellung seines neuesten Werkes geladen, „Der Schoppenfetzer und seine weinfränkischen Kellergschichtli“.
Dass der Autor seine Geschichten und sich selbst mit einem Augenzwinkern zu nehmen weiß stellte er unter Beweis, als er bei der Buchvorstellung eine Story über den Zwist eines Winzers mit einem Finanzbeamten zum Besten gab. Huth, selbst im Beamtenstand, bekundete damit, dass er neben einer gehörigen Portion Humor und Ironie einen scharfen Blick für die Eigenarten seiner Mitmenschen hat.
Die main:lese wird bald beginnen
In die kleine Literatenrunde an der Alten Mainbrücke passte unser Mitarbeiter auch ganz gut hin, schließlich arbeitet er gerade fleißig an einer eigenen Reihe, die demnächst an dieser Stelle erscheinen wird. Er hat sich nämlich ein Werk des Würzburger Autorenkreises gegriffen, der Kurzgeschichtenband „Von Cappuccino bis Sauerwein“, und kam prompt auf die Idee zu main:lese. Er wird demnächst damit beschäftigt sein, eine ganze Reihe Würzburger Autoren zu einem Videointerview zu locken.
Die ersten beiden Autoren des Buchs hatte er übrigens auch und erste Dummies wurden schließlich schon vor einer halben Ewigkeit produziert. Dem Start von main:lese steht also nichts mehr im Wege – mal abgesehen von einem verdienten Urlaub des Hauptakteurs und Interviewers.